Virtueller Rundgang

4. Juli bis 24. August 2020


Was die Zuschauertribüne von FreudeNOW besonders macht, ist die Gesamtheit der historischen und der natürlichen Umgebung kombiniert mit moderner Theaterarchitektur. Von den zehn Sektoren können vielleicht die ersten drei Ähnlichkeiten miteinander haben, alle anderen sind individuell ausgestaltet, es lohnt sich also, sie einzeln zu beschreiben.

Die Bühne des Festivals FreudeNOW birgt in allen Bereichen weltweit einzigartige Neuheiten und Überraschungen! Ernst Theis, der Intendant des Festivals, hatte die Idee, dass das Orchester nicht im Orchestergraben versteckt werden soll, wie in den herkömmlichen Opernhäusern. Der Dirigent und die Musikerinnen und Musiker werden auch nicht auf einer Seitenbühne verborgen, sondern sie spielen während der ganzen Vorstellung im zentralen Bereich der Bühne. Die Handlung wird auf der Vorbühne gespielt, hier werden die Lieder und Arien gesungen, und das Ganze inmitten einer herrlichen Umgebung! In der Aufführung einer Oper oder in einem klassischen Konzert wurden unseres Wissens nach noch nie so viele und so viele verschiedene digitale und LED-Anzeigegeräte eingesetzt, wie in unseren Events. Die Kulissen, die Seitenvorhänge, die Verdeckungen, sie alle werden mit der Vorstellung lebendig und ändern sich von Szene zu Szene. Dadurch bieten sie dem Publikum ein bis dahin nie gesehenes Erlebnis. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sicher sein, dass sie unabhängig davon, wo sie sitzen, und welche Vorstellung des Festivals FreudeNOW sie auch immer besuchen, an einem wunderbaren Abend voller Erlebnisse teilhaben werden!

Die Sektoren wurden alle nach Pferden benannt, die im Laufe des 19. Jahrhunderts auf der Galopprennbahn Freudenau das Österreichische Derby gewonnen haben. Das in Klammern angegebene Jahr bezieht sich auf das Jahr, in dem das Pferd gewonnen hat.

Die Sitze der Sektoren Zsupán (1887) und Tokio (1895) im rechten Bereich sowie der Sektor Gaga (1892) im linken Bereich bieten dem Publikum hervorragende Plätze, um die Aufführung aus nächster Nähe zu erleben. Besonders den Gästen, die für die ersten Reihen ihr Ticket buchen, können wir versprechen, dass sie die Vorstellung so intim erleben, als würden sie im Zuschauerraum eines traditionellen Theaters sitzen. Von weiter hinten, beziehungsweise von den seitlichen Bereichen hat man ebenfalls eine perfekte Sicht sowohl auf die Bühne als auch auf das Orchester. Von hier aus sind auch schon die riesigen Videowalls zu sehen, auf welchen den in den hintersten Reihen sitzenden Zuschauerinnen und Zuschauern selbst das verborgenste Bühnengeschehen ganz nahe gebracht wird. Bitte beachten Sie, die Reihen dieser Sektoren steigen nicht an. Aufgrund der Höhe der Bühne bietet sich auch von den hinteren Reihen eine gute Sicht auf die Bühne.

Vom Sektor Magus (1894) öffnet sich eine perfekte Sicht auf die Bühne, denn sie befindet sich höher als die ersten drei Sektoren. Und die Bereiche III und IV können ohne Weiteres als die besten VIP-Plätze bezeichnet werden! Der Sektor Triumph (1889) hat von jeder Reihe eine perfekte Sicht auf die Bühne, da der Zuschauerbereich stufenweise ansteigt.

Und nun folgen die Sektoren der historischen Tribünen. Typisch für die Architektur ist, dass das Dach von der Bühnenseite durch Säulen unterstützt ist, die von bestimmten Plätzen einen kleinen Teil der Bühne – nicht störend –  verdecken, bzw. gibt es Reihen, die ursprünglich so eingerichtet wurden, dass sie nur einen kleineren Reihenabstand für die dort sitzenden Zuschauer bieten.

Im Sektor Kincsem (1877) befinden sich Logen für je 4 Personen. Die Bühne ist von allen Logen sehr gut zu sehen. Das Dach bietet im Falle eines leichten Regens Schutz und ist bis zu einem gewissen Grad auch windgeschützt. Der ebenfalls überdachte Sektor Elemér (1880) befindet sich in perfekter Höhe und mit gerader Sichtachse zur Bühne, hier sind unsere exklusivsten Plätze. Der Sektor Rajta-Rajta (1888) ist direkt über/hinter dem Sektor Triumph (1889) und bietet ebenfalls ausgezeichnete und überdachte Plätze, da er sich im vorderen Teil der historischen Tribüne befindet. Der ebenfalls überdachte Sektor Aspirant (1890) ist teilweise mit Sitzbänken in ansteigenden Reihen ausgestattet. 

Der Sektor Gourmand (1893) bietet eine besondere Möglichkeit für kleinere und größere Gruppen, um das Event etwas separiert und mit mehr Platz genießen zu können. Diese Plätze befinden sich seitlich von der Bühne auf der Grünfläche und aufgrund der Videowalls gibt es eine gute Sicht auf die Bühne. Auf den unteren zwei Grünflächen können 4-Personen-Tische gebucht werden, die oberen VIP-Flächen können nur komplett für Gruppen mit maximal 15-20 Personen gemietet werden. In den Ticketpreisen sind Snacks und Getränke inbegriffen, die man auch während der Vorstellung verzehren kann. (Hier finden Sie weitere Informationen zu unserer GASTRONOMIE)